Die Blogger

Pa’a, <hawai­isch> geh dei­nen Weg, lass dich nicht von ihm abbrin­gen, sei beharr­lich

Die­ses klei­ne Wort schnapp­te Mathi­as Mül­ler schon vor Jah­ren bei einer sei­ner Teil­nah­men am Ironman-Hawaii auf. Seit dem trägt er es als Mut­ma­cher und Ansporn in sei­nem Her­zen.

2005 ver­öf­fent­lich­te er das Wort zum ers­ten Mal in einem Blog, den er für die Redak­ti­on “Handelsblatt-Online” anfer­tig­te. 2008 war “Pa’a” schon das gro­ße Motivations-Wort für vier Sport­an­fän­ger, die er in nur acht Mona­ten für den Ironman-Lanzarote vor­be­rei­te­te, des­sen Ziel alle Vier glück­lich erreich­ten. Das Pro­jekt (sie­he auch Blog 2008) wur­de in drei Sen­dun­gen von Stern-TV beglei­tet (sie­he Team-Lanzarote-2008) und war auch in die­sem Rah­men ein gro­ßer Erfolg.

Pa’a – kämpf’ für dein Ziel! So hie­ßen auch die jähr­li­chen Blogs, die Mathi­as Mül­ler erstell­te. Und für vie­le Blog-Leser ist das Wort mitt­ler­wei­le zum fes­ten Begriff gewor­den.

Das Buch “17 Stun­den zum Ruhm – Mythos Iron­man Hawaii”, in dem Mathi­as Mül­ler 17 Ath­le­ten vor­stellt, die beim Ironman-Hawaii Beson­de­res geleis­tet haben, hat gezeigt, dass die Leser Men­schen mögen, die trotz anfäng­li­cher Pro­ble­me und Stol­per­stei­ne am Ende ihr Ziel erreicht haben. Dabei sind es nicht immer Pro­fis, die allen Ruhm ern­ten. Oft­mals sind es gera­de die unbe­kann­ten Ama­teu­re, wel­che den Lesern Bewun­de­rung für ihre Taten abrin­gen.

Zu die­sen Men­schen gehö­ren auch die Blog­ger die­ser Sei­te. Es sind kei­ne Hel­den, und den­noch Per­so­nen, die trotz der Bewäl­ti­gung des nor­ma­len All­tags an Ihrem Ziel, der Teil­nah­me an einem Ironman-Triathlon (oder ande­ren Events), fest­hal­ten. Einig sind sich die Blog­ger die­ser Sei­te indes in der Art und Wei­se, wie sie den Triathlon-Sport betrei­ben möch­ten. So wird das Wind­schat­ten­fah­ren inner­halb eines Ironman-Rennens abge­lehnt. Denn hier steht nicht die Ziel­zeit inner­halb eines Ren­nens im Vor­der­grund son­dern viel­mehr die Art und Wei­se, wie man das Ziel erreicht hat – ehr­lich, ein­wand­frei, eben den Regeln ent­spre­chend, und nicht die­se bis zum Rand des Mög­li­chen aus­deh­nend!

Eins steht fest: In die­sen Blogs läuft nicht immer alles glatt und schul­mä­ßig. Der Spaß steht im Vor­der­grund. Wer Berich­te von aske­tisch leben­den Ath­le­ten lesen möch­te, die ihr Leben dem Sport ver­pflich­ten, der wird hier nicht fün­dig wer­den. Viel­mehr muss das sport­li­che Ziel dem All­tag der­ma­ßen ange­passt wer­den, dass der Sport­ler gesund und sozial-fähig lebt.

Auch legen die Akteu­re hier nicht immer einen ein­fa­chen Durch­marsch bis zu ihrem Ziel hin. Oft müs­sen Hin­der­nis­se und Pro­ble­me auf dem Weg zum Ziel bewäl­tigt wer­den. Und gera­de dar­um, kön­nen die Geschich­ten hier Ansporn und Spie­gel­bild für vie­le Leser sein, die eben­so im All­tags­le­ben ein­ge­bun­den sind, und doch den ganz nor­ma­len Wahn­sinn eines Triathlon-Rennens ver­su­chen möch­ten.

Letzt­lich steht fest: Mit Mut, Wil­le und Durch­hal­te­ver­mö­gen kann man sei­nen Träu­men näher kom­men, sie letzt­lich wahr wer­den las­sen.

In die­sem Sin­ne: Pa’a – kämpf’ für dein Ziel